16. Dezember – besondere Wasserspiele

Das nächste Türchen geht auf und wieder erhalten die Elfen eine neue Aufgabe in Form eines Experiments.

„Wir brauchen einen Luftballon“, ruft ein Elf aufgeregt. „Und einen ganz dünnen Wasserstrahl.“

„Du musst den Luftballon an deinem Pullover aufladen.“

Als alles bereit ist, werden die Elfen ganz ruhig und arbeiten jetzt sehr langsam.

„Vorsichtig! Du musst ganz langsam machen, sonst klappt das nicht.“

Was versuchen die Elfen wohl zu erreichen?


Tipps und Tricks

Tipp 1: Lade den Luftballon durch Reibung an deinem Pullover auf.

Tipp 2: Der Wasserstrahl muss sehr dünn sein.

Tipp 3: Bewege den aufgeladenen Luftballon ganz langsam an den Wasserstrahl heran. Der Luftballon darf das Wasser nicht berühren.

 


Auflösung

Frage:

Was kannst du bei diesem Experiment beobachten?

Antwort:

Der Wasserstrahl wird abgelenkt und bekommt einen „Knick“.


Erklärung

Wenn du den Luftballon am Pullover reibst, lädt er sich elektrisch auf. Er hat jetzt ein elektrisches Feld um sich herum. Dies ist so stark, dass es Gegenstände anziehen und hochheben kann.

Der Wasserstrahl ist neutral. Die Wassermoleküle haben jeweils gleich viele positive wie negative Ladungen. Diese sind jedoch ungleichmäßig im Wassermolekül verteilt. Die negativen und positiven Ladungen bleiben aber immer noch fest verbunden.

Der aufgeladene Luftballon zieht nun die positive Seite des Wassermoleküls an, während er die negative Seite abstößt. Somit drehen sich die Wassermoleküle und richten sich mit ihrer positiven Seite zum Luftballon aus. Der Wasserstrahl bekommt einen „Knick“.