9. Dezember – Treibsand in der Küche

Das nächste Adventskalendertürchen öffnet sich und wieder treffen sich die Elfen in der Küche.

„Heute lassen wir alles im Treibsand versinken“ sagt ein Elf voller Vorfreude. Das Rezept liegt auf dem Tisch bereit und schon legen die Elfen los.

„Ich möchte es als Erster ausprobieren“ ruft der kleine Elf und haut mit flacher Hand in die Schale mit dem Treibsand. „Das funktioniert ja gar nicht“ ruft er enttäuscht.

Funktioniert das Experiment bei dir?


Tipps und Tricks

Tipp 1: Verrühre zuerst das Shampoo mit der Speisestäre und der Lebensmittelfarbe und füge dann löffelweise warmes Wasser dazu.

Tipp 2: Der „Treibsand“ hält sich luftdicht verschlossen ein paar Wochen und sollte dann entsorgt werden.


Auflösung

Frage:

Wie muss sich der Elf verhalten, damit der „Treibsand“ funktioniert?

Antwort:

Der Elf muss seine Hand ruhig in den „Treibsand“ halten.


Erklärung

Die Viskosität (Zähflüssigkeit) des Schleims ergibt sich aus der Reaktion der Stärkemoleküle mit Wasser. Solange du den Schleim sachte behandelst, können sich die im Wasser schwebenden Stärkemoleküle bewegen. Der Schleim ist dick und zähflüssig.

Wird der Schleim fest zusammen gedrückt, werden die Wassermoleküle zwischen den Stärkemoleküle herausgepresst. Die Stärke lagert sich sich zusammen und der Schleim wird fest.

Flüssigkeiten, deren Viskosität sich unter Druck ändert, heißen „Nicht-Newton’sche Flüssigkeiten“.