15. Dezember – Eine Tomate lernt Schwimmen

Ein neuer Tag bedeutet ein neues Türchen im Adventskalender. Die Elfen haben sich schon aufgeregt versammelt.

Doch heute gibt es wieder nur ein Foto von einem Experiment.

„Das ist ja verrückt. Das geht doch gar nicht“, meint einer der Elfen. „Eine Tomate kann doch gar nicht schwimmen“, ruft ein zweiter und auf einmal reden sie alle durcheinander.

Da hat ein Elf plötzlich eine Idee und ruft: „Da war doch was mit Spülmittel!“ „Nein, das was Zucker“, entgegnet ein anderer. „Ach Quatsch“, erwidert der nächste Elf. „Das war Salz.“

Was stimmt denn nun? Kannst du die Tomate zum Schwimmen bringen?


Tipps und Tricks

Tipp 1: Probiere am besten alle drei Möglichkeiten parallel aus.

Tipp 2: Nutze möglichst gleichgroße Tomaten und Gläser (ca. 200 mL Fassungsvermögen) und die gleiche Menge Wasser, um das Ergebnis nicht zu verfälschen.

Tipp 3: Gib immer die gleiche Menge Salz, Zucker bzw. Spülmittel in die jeweiligen Gläser und rühre vorsichtig um. Nutze hierfür z.B. einen Teelöffel.

Tipp 4: Mehr als 5 Teelöffel der jeweiligen Zugaben brauchst du nicht für das Experiment.

Tipp 5: Die Tomaten kannst du, sofern sie nur kurz in den Lösungen waren, nach dem Experiment ordentlich mit warmen Wasser abspülen und noch essen.


Auflösung

Frage:

Kannst du die Tomate zum Schwimmen bringen? Wenn ja, wie?

Antwort:

Die Tomate schwimmt in den Gläsern mit Salz- und Zuckerzugabe.


Erklärung

Wassermoleküle sind dicht gedrängt, haben aber wenig Masse, sodass die Dichte niedrig ist. Wenn sich Stoffe (z. B. Spülmittel, Zucker, Salz etc.) in Wasser lösen, dann drängen sich ihre Moleküle zwischen die Wassermoleküle und erhöhen die Dichte der Lösung.

Je mehr Zucker oder salz du in das Wasser gibst, desto höher wird die Dichte der Lösung. Irgendwann ist die Dichte der Lösung höher als die der Tomate und die Tomate schwimmt im Glas. Dieses Phänomen kannst bei der Zugabe von Salz eher beobachten als bei der Zuckerzugabe.